Direkt zur zweiten Navigationsebene, fallls vorhanden.Direkt zum Seiteninhalt
Warzenhilfe.de - Ihr Portal für schnelle Hilfe rund um das Thema Warzen
PRESSE | KONTAKT | NEWSLETTER | 

Acetocaustin - Warzenhilfe.de
Facebook Google+ YouTube
Newsletter

Ausgabe 11/2013
Newsletter für info@warenhilfe.de
Marburg, 11.11.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

"Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast", lautet ein beliebtes Sprichwort. Doch "Hand aufs Herz": Wie fit sind Sie im Umgang mit statistischen Fachbegriffen. Können Sie wirklich die "Spreu vom Weizen" trennen und eine medizinische Studie "auf Herz und Nieren" prüfen? Wir haben Ihnen die wichtigsten Termini zusammengefasst - damit Ihnen in Zukunft niemand mehr ein "X" für ein "U" vormachen kann. 

 Aus der Medizin


Medizinische Studien über Warzen sind Mangelware, da Warzen ein heterogenes  Krankheitsbild darstellen und eine hohe Spontanheilungsrate haben. Die Therapie von Warzen beruht daher im Wesentlichen auf den persönlichen Erfahrungen der behandelnden Ärzte, oder bei Selbstmedikationspräparaten, auf Empfehlungen von Apothekern und/oder Betroffenen. 

Was gibt es auch besseres, als die Empfehlung eines zufriedenen Anwenders?

Finden wir auch und deswegen haben wir Betroffene aufgerufen uns ihre Behandlungserfolge mit Acetocaustin mitzuteilen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Auf der Seite www.warzenhilfe.de haben wir Ihnen einige Erfolgsgeschichten zusammengefasst. Wenn auch nicht statistisch signifikant, so zeigen sie doch wie unterschiedlich Warzen sowohl in ihrem Auftreten als auch in ihrer Behandlungsdauer sein können.

erfolgsgeschichte_240x160.jpg


Die meisten der zu Wort kommenden Patienten haben eines gemeinsam: Ein lange Odyssee bis sie endlich Acetocaustin kennengelernt haben.

Acetocaustin ist die effektive Lösung gegen Warzen! Nur einmal pro Woche aufgetragen, reichen oft schon wenige Anwendungen bis die Warze verschwunden ist. Empfehlen Sie Ihren Kunden, Freunden und Bekannten Acetocaustin und - jetzt neu - den praktischen Acetocaustin Pen! Die diskrete Stiftform macht die Warzenbehandlung zu Hause jetzt noch einfacher. Bestellen Sie hier Ihr 9er Verkaufsdisplay [PDF, 208 KB] zum Vorzugspreis und erhalten Sie 50 PET-Tragetaschen gratis zu jeder Bestellung!


 Aus der Praxis


Klinische Studien zu lesen ist kein Hexenwerk, eine zu konzipieren manchmal schon. Bereits in der Planungsphase muss festgelegt werden, was die Studie beweisen soll. Ein Fehler im Studiendesign kann später nicht mehr korrigiert werden und dazu führen, dass der Endpunkt, das Ziel der Studie, nicht erreicht wird. Die fünf Phasen zur Durchführung einer erfolgreichen Studie sind:

ablauf klinische studie klein.png

1. Wahl der Fragestellung

Die Fragestellung ist das Herz der Studie. Der Studienleiter muss sich genau überlegen, auf welche Frage er eine Antwort haben möchte. Die Fragestellung muss so präzise formuliert sein, dass sie ein klares Ergebnis liefern kann. Hier können die 7 Ws (wer, was, wie, wann, wo, weshalb, wie viele?) helfen. Anstelle zu fragen: "Wie beeinflussen Warzen die Lebensqualität?" sollte im Detail definiert werden:

- Bei welchen Patienten (z. B. Alter).
- Wo? (das kann ein Land, z. B. Deutschland oder eine Lokalisation, z. B. an der Hand, sein).
- Bei welcher Krankheit (HPV-Warzen, Alterswarzen, Viruswarzen?).
- In welchem Zustand (frühes Stadium, Warzen älter/nicht älter als zwei Jahre).
- Nach welcher Intervention (zum Beispiel vor/nach Vorbehandlung, Laser).
- Mit welcher Messmethode (Fragebogen, und/oder Untersuchung).
- Zu welchem Zeitpunkt.
- Der Endpunkt/das Ziel (hier: Lebensqualität) bestimmt werden soll.

Die Fragestellung ist also entscheidend für die gesamte Studie und sollte daher gut überlegt sein. Auch legt man mit der Fragestellung bereits fest, welche Daten wann erhoben werden sollen. Hier gilt: Weniger ist oft mehr, denn die Datenerhebung und anschließende Auswertung kostet Zeit und Geld.


2. Entwicklung eines Studienplans

Das Studiendesign beschreibt das Konzept der Studie. Es beinhaltet die Vorgehensweise und eine initiale Betrachtung möglicher Risiken und Einflussfaktoren auf das Endergebnis.

Die Studienpopulation beschreibt die Zielgruppe, in der die Untersuchung durchgeführt werden soll (Warzenpatienten). Auch legt sie Ein- und Ausschlusskriterien für die Teilnahme fest (z. B. Patienten 16-60 Jahre mit mindestens einer Warze an der Hand, keine Vorbehandlungen). Entscheidend bei der Festlegung der Studienpopulation ist, dass die Anzahl der eingeschlossenen Patienten groß genug ist, um die Ergebnisse später extrapolieren zu können aber gleichzeitig akzeptabel hinsichtlich der Kosten und des Zeitaufwandes bleibt.

Bei der Wahl des Studientyps hat der Studienleiter die Qual der Wahl. Es gibt verschiedene Studientypen, von denen hier nur einige exemplarisch vorgestellt werden.

Fall-Bericht (case report, series): Untersuchung einzelner Patienten oder kleiner Patientengruppen. Meist Einzelbeobachtungen.

Querschnitts-Studie (cross sectional study): Interessierende Daten werden zu einem Zeitpunkt erhoben. Geeignet bei Fragestellungen wie: "Wie hoch ist der Anteil von Kindern mit Warzen in den Schulen der Stadt Marburg?".

Kohorten-Studie (cohort study): auch Follow-up-Studien genannt. Patienten werden nach "Exposition" ausgewählt und bezüglich des Auftretens der "Erkrankung" überwacht.

Randomisierte kontrollierte Studie (randomised controlled trial, clinical trial): immer prospektiv; die Zugehörigkeit zur Interventions- bzw. Kontrollgruppe ist einem Zufallsverfahren (Randomisierung) überlassen. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass bei genügender Patientenzahl alle Störgrößen ausgeglichen werden; Alter, Geschlecht, soziale Schichtzugehörigkeit, Krankheitsstadium, weitere Krankheiten - all diese Faktoren, welche den Therapieerfolg beeinflussen, sind auf Interventions- und Kontrollgruppe gleich verteilt mit lediglich zufallsbedingten Abweichungen.


3. Durchführung der Untersuchung

Das Messverfahren beschreibt, wie die Daten erhoben werden, z. B. anhand von Laborparameter, Fragebogen, Interview, klinischer Begutachtung o. ä.

Die Messmethodik definiert genau wie die Daten erhoben und anschließend ausgewertet werden. Hier ist es wichtig, die Messbedingungen zu standardisieren. Blutdruckmessungen sollten zum Beispiel immer zur gleichen Zeit, im gleichen Raum und mit demselben Instrument vorgenommen werden, um valide Daten zu erhalten.


4. Analyse der Daten

Nach erfolgreicher Durchführung der Studie liegen nun die Ergebnisse vor. Die Analyse der Daten ist für Nicht-Statistiker häufig der schwierigste Part. Hier lohnt es sich professionelle Hilfe einzuholen. Wer mehr zum Thema „statistische Auswertungen“ erfahren möchte, der darf auf die nächste Ausgabe dieses Newsletters gespannt sein.


5. Veröffentlichung der Ergebnisse

Die Mühe der Studie will belohnt sein, daher beginnt im Anschluss die Suche nach einer geeigneten Publikationsquelle. Doch nur eine saubere und gut geplante Studie wird auch zur Veröffentlichung in einer renommierten Fachzeitschrift angenommen.

 

 Tipps


Für interessierte Leser kann die Wahl des richtigen Informationsmediums also schon hilfreich sein, wenn es um gute und wissenschaftlich fundierte Studien geht. Prüfen Sie also genau aus welcher Quelle die Studie stammt und bleiben Sie kritisch, denn "Statistiken sind kein Ersatz für das eigene Urteil".

Temmler Pharma GmbH & Co. KG
Temmlerstr. 2
D-35309 Marburg
www.warzenhilfe.de  |  www.temmler.de
© Temmler Pharma GmbH & Co. KG

Handelsregister: Amtsgericht Marburg, HRA 2241
UST-ID: DE 20 337 1323


Klicken Sie hier, um diesen Newsletter abzubestellen.



HOME |  Datenschutz  |  Impressum  |  Sitemap
©  Web Site Engineering GmbH